Geschichte

Der El Cultrún e.V. wurde im September 2003 von 14 Personen in Berlin gegründet. Mittlerweile gehören zum Verein über 40 Mitglieder unterschiedlichster Nationalitäten: so z. B. aus Chile, Argentinien, Dominikanische Republik, Mexiko, Spanien, Russland, Frankreich und Deutschland. Der Verein El Cultrún wurde zum gleichen Zeitpunkt 2003 auch in Chile gegründet. Viele Freunde und Sympathisanten sind zum großen Teil auf ehrenamtlicher Basis im Verein tätig.

Der Anlass für die Gründung des Vereins war die Idee, ein Projekt zur Verbesserung der Bildungschancen der Mapuche, einem indigenen Volk Chiles, in Süd-Chile zu initiieren. Die ehemalige Lehrerin einer kleinen Schule in Forrahue San Juan de la Costa, Maria Eugenia Barria, rief dazu auf, diese Schule zu unterstützen. Sie berichtete über die Situation der Huilliche in dieser Region. Mitglieder des Vereins fuhren daraufhin nach Forrahue und entschieden sich, zusammen mit den Mapuche den Neubau der Schule entsprechend ihrer Bedürfnisse voranzutreiben.

Der Verein wurde nach der zeremoniellen Trommel der Mapuche benannt. Das Cultrún stellt in der Weltsicht der Mapuche die Mitte des Universums oder der Welt in Form einer Halbkugel dar. Die Symbole auf der Membran der Trommel bezeichnen die vier Elemente, Himmelsrichtungen und Jahreszeiten. Für uns stellt das Cultrún zum einen das wesentlichste Tätigkeitsfeld unseres Vereins – die Musik – dar und andererseits ist sie ein Zeichen unserer Verbundenheit mit dem Volk der Mapuche.

Auch im Logo des El Cultrún e.V. spiegelt sich die Verbundenheit des Vereins mit den indigenen Völkern Südamerikas wider.

Das Logo stellt symbolisch verschiedene indigene Völker dar und ist dem Andenken an einen langjährigen Freund, dem Grafiker Klaus-Dieter Kubat, Kuby genannt, gewidmet.