Mapuche

Die Mapuche sind ein indigenes Volk Südamerikas. Ihr angestammtes Gebiet erstreckt sich auf die Staaten Chile und Argentinien.

Die Mapuche widersetzten sich der spanischen Kolonisation mit erbitterter, und im Gegensatz zu den meisten anderen indigenen Völkern Amerikas, viele Jahrhunderte lang erfolgreicher Gegenwehr. Erst im Jahr 1881 wurde ihr Widerstand blutig niedergeschlagen, sodass sich die Mapuche endgültig in die Reservate zurückziehen mussten.

Durch den Verlust ihres Landes an Großgrundbesitzer und Holzfirmen wanderten im 20. Jahrhundert viele Mapuche in die Städte ab, etwa 40 Prozent leben heute in Santiago, in Temuco und anderen Ballungsräumen. Unter der Pinochet-Diktatur wurde die Rückgabe von Land während der Allende-Regierung wieder rückgängig gemacht. Es folgten neuerliche schwere Repressalien (v. a. durch die Abschaffung des Gemeineigentums, was faktisch die Enteignung der Mapuche-Gemein-schaften bedeutete). Zudem wurde der Río Bío Bío gestaut, was weite Landstriche des Mapuche-Landes unter Wasser setzte.

In nationalistischen Kreisen Chiles wird die Existenz des Mapuche-Volkes bis heute regelmäßig geleugnet. Dagegen betonen die meisten Vertreter der Mapuche-Gemeinschaften ihre Eigenständigkeit und zumindest die Radikaleren unter ihnen lehnen es ab, sich als Chilenen zu bezeichnen. Historisch bedingte gegenseitige Vorbehalte prägen das Verhältnis zwischen den Kulturen der Mapuche und der Weißen teilweise bis heute.

nach: Wikipedia – Mapuche

 

 

 

 




 

 

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